"Schwetzingen schreibt Musikgeschichten"
An
diesem Projekt der Schwetzinger Schulen beteiligte sich
auch die Comeniusschule. Die Geschichten mehrerer
Schülerinnen wurden in das entstandene Buch aufgenommen,
zur öffentlichen Lesung wurde der Beitrag, "Streitenden
Töne", von Riem ausgewählt. Hier finden Sie Riems
Beitrag und auch ihre Gedanken zum Auftritt vor einem
großen Publikum den sie mit Unterstützung von Frau
Fritz, die die Geschichte vortrug, bewältigte.

Streitende Töne
Mozart ist gestern
in Heidelberg eingetroffen. Nannerl war auch dabei.
Mozart bereitet sich vor auf sein Klavierspiel.
Illusionen kann er erzeugen. Musik zur Unterhaltung für
Menschen in Konzertsälen.
Was soll er
spielen? Melodien streiten im Kopf. Reihen von Tönen
perlen durch sein Ohr oder Töne streiten miteinander.
Tolle Melodien spielen sich nach vorne.
Musik nach Wasser
plätschert in seinem Kopf. Die Menschen hören Wasser als
Illusion. Seine Musik kann erklingen, am Klavier.
Heidelberger
Menschen hören im Konzert Musik als Illusion.
Mozart ohne
streitende Töne hat freie Gedanken für neue Töne.
Was es für Riem
bedeutete, dass vor einem großen Publikum ein Text von
Ihr vorgetragen wird und sie selbst auch dabei ist, hat
sie folgendermaßen beschrieben:

Ich habe gelesen juhu ich nicht selbst aber meine liebe
stimme ich finde es schade dass es rum ist ich hatte
viel angst und kaum jemand zum reden aber es war
supergut hut ab vor mir traut euch auch was. Zum Schluss
ich mach so was wieder
Bei
der Lesung und anschließenden Preisverleihung waren die
Kinderbuchautorin Andrea Liebers und der
Oberbürgermeister Bernd Kappenstein anwesend und
würdigten die schriftstellerischen Leistungen der
Schüler und Schülerinnen.
Das
Buch ist im Buchhandel unter folgendem Titel erhältlich:
Schwetzinger Kinder komponieren Geschichten- Ein
Geburtstagsgeschenk an Wolfgang Amadeus Mozart, Ka Gö
Verlag, Heidelberg, ISBN 3-938440-05-8

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