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Da es an der Comenisschule immer mehr Schüler und
Schülerinnen gibt, die nicht sprechen, hat das Kollegium
ein Fortbildungswochenende in der Schule durchgeführt.
Hierbei ging es um eine Einführung in die Methode der
gestützten Kommunikation oder Facilitated Communication,
das heißt dass Menschen (überwiegend autistische Kinder
und Jugendliche), die nicht oder nur wenig über aktive
Sprache verfügen, in Ihrem Mitteilungsbedürfnis
unterstützt werden. Dies kann mit Bildtafeln, PC-
Tastatur oder so genannten Schreibbrettern geschehen.
Frau Frank hatte diese Fortbildung
organisiert und
Ludo Vande
Kerckhofe als Referent
gewonnen. Im Rahmen dieses Wochenendes wurden immer
wieder theoretische Einblicke mit zahlreichen
praktischen Übungen abgewechselt. Hierbei konnten
vielfältige Erfahrungen im Stützen gemacht werden.
Sowohl das Arbeiten der Teilnehmerinnen untereinander
als auch die äußerst intensive Anleitung von Ludo Vande
Kerckhofe vermittelten den Lehrkräften sehr gut, wie
besonders individuell diese Methode ist.
Im
theoretischen Teil wurde auch sehr deutlich auf die
Gefahren der Manipulation hingewiesen und von welch
immens hoher Bedeutung es ist, sich beim Stützen immer
wieder zu hinterfragen, auch mit Videoaufnahmen zu
arbeiten und nicht ohne fachliche Anleitung als Stützer
zu arbeiten. Alle Teilnehmerinnen waren sich einig, dass
es wichtig und sinnvoll ist, im kommenden Jahr den
zweiten Teil des Basiskurses zu absolvieren.

An dieser
Fortbildung nahmen auch Kolleginnen der Tom- Mutters-
Schule in Wiesloch, der Heidelberger Graf- von- Galen-
Schule und aus Mannheim von der Eugen-Neter- Schule
teil. Für das "leibliche" Wohl an diesen beiden Tage
sorgten Frau Heidbreder- Törmer und die Werkstufen-
Kochgruppe unter der Leitung von Frau Senn- Dietrich und
Frau Reiß.

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