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Einleitung
Die
Comeniusschule ist eine Ganztagesschule vorwiegend für
Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit dem
Förderschwerpunkt "geistige Entwicklung". Sie wird zur
Zeit von 108 Schülern und Schülerinnen besucht. Diese
wohnen bei den Eltern und werden in der Regel morgens
mit Schulbussen zur Schule und am Nachmittag wieder nach
Hause gebracht. Der Tagesablauf ist so gegliedert, dass
Lernen, Arbeiten, Ruhen, Freizeit und Essen angemessen
berücksichtigt werden. Abweichend davon gestaltet sich
der Tag in den
Aussenklassen.
Hier ist der Rhythmus den jeweiligen Partnerklassen der
entsprechenden Schule angepasst.
Der Name "Comenius"
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Ihren
Namen hat die Schule von dem Bischof und
Pädagogen Johann Amos Comenius, der
schon Anfang des 17. Jahrhunderts für eine
angemessene Förderung und Unterrichtung
aller Kinder mit den verschiedensten
Lernvoraussetzungen eintrat. Er
veranschaulichte die Unterrichtsinhalte mit
Bildern, schuf das Bilderlesebuch "Orbis
pictus" und forderte dazu auf, "lieber mit
der Tat als mit Worten, lieber mit
Beispielen, als mit Vorschriften" zu
unterweisen.
Schulträger ist der Rhein-Neckar-Kreis
mit Sitz in Heidelberg.
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Unser Personal
Die pädagogischen Mitarbeiter
(Sonderschullehrer-/innen, Fachlehrer-/innen für
Sonderschulen, Technische Lehrer und Therapeuten) sind
Lehrkräfte im Dienst des Landes Baden-Württemberg.
Weiteres Personal (Pflegekräfte, Hausmeister,
Schulsekretärin, Küchenhilfen und ein
Zivildienstleistender) sind Arbeitnehmer des
Schulträgers.
Schließlich sammeln auch "Auszubildende"
unterschiedlicher Richtungen wichtige Erfahrungen im
Unterrichten an unserer Schulart. Studierende der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie
LehramtsanwärterInnen des Fachseminars Karlsruhe (FachlehrerInnen)
und des Seminars für Didaktik und Lehrerbildung
Heidelberg (SonderschullehrerInnen) sind sowohl für die
Schüler und Schülerinnen als auch für die Lehrkräfte
durch immer wieder neue Impulse eine wichtige
Bereicherung.
Unsere Ziele
Ziel der sonderpädagogischen Förderung in der
Comeniusschule ist die weitestgehende
Selbstverwirklichung der Schüler durch deren
gesellschaftliche Eingliederung. Darüber hinaus bemühen
wir uns im Sinne von Comenius, ein Bildungsangebot für
alle Schüler bereitzustellen, welches den jeweiligen
individuellen Bedürfnissen und Entwicklungschancen
entspricht. Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht
zu werden, gibt es an unserer Schule verschiedene
Arbeitskreise, die sich mit Fragen der Schulentwicklung,
der "Unterstützten Kommunikation" und der Förderung von
Menschen mit autistischen Verhaltensweisen beschäftigen.
Die
gesellschaftliche Einglie-derung
(Integration) von Menschen mit einer
geistigen Behinderung erfordert die
vertrauensvolle Zusammenarbeit (Kooperation)
mit allen Gruppen und Einrichtungen des
gesellschaftlichen Lebens - zunächst und vor
allem mit den Eltern. Als "Sonderschule"
bemühen wir uns auch um Zusammenarbeit und
gemeinsame Förderangebote mit Kindergärten,
den
allgemeinen Schulen, den Kirchen,
Freizeiteinrichtungen, sozialen Diensten,
Betrieben und Vereinen.
Wir arbeiten außerdem zusammen mit Ärzten,
Therapeuten, dem Staatlichen Gesundheitsamt,
dem Schulkindergarten für behinderte Kinder,
dem Freundeskreis der Schule, den
Werkstätten und Wohnheimen für Behinderte
sowie der Behindertenberatung des
Arbeitsamtes.
Weitere
Angaben zur sonderpädagogischen Förderung
von Kindern und Jugendlichen mit
Behinderungen in allgemeinen Schulen und
Sonderschulen finden sie auf der
Homepage des
Kultusministeriums Baden-Württemberg.
Die Hilfe der
Eltern
Die Zusammenarbeit mit den Eltern der
Schülerinnen und Schüler hat einen hohen Stellenwert,
weil das Ziel einer möglichst selbständigen
Lebensführung und Eingliederung in die soziale
Gemeinschaft nur gemeinsam erreicht werden kann. Eltern
geistig behinderter Kinder stehen vor besonderen
Anforderungen. Um ihr Kind anzunehmen, es richtig zu
versorgen und angemessen zu erziehen, brauchen sie
Verständnis, Ermutigung und fachliche Hilfen.
Gleichzeitig besitzen aber auch die Eltern für ihre
Kinder hohe Fachkompetenz, die sie in der Beratung und
die Zusammenarbeit mit den pädagogischen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule einbringen
können.
Wir verstehen uns als eine Schule, die offen für Wandel
und Veränderung ist, die aber gleichzeitig Kontinuität
und Stabilität als wichtige Elemente für ihre Schüler
sieht, um ihnen Sicherheit, Vertrauen und Geborgenheit
als Grundlage einer gelingenden Lernumgebung zu bieten.

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